Media4Care Allgemeines In Erinnerungen schwelgen

In Erinnerungen schwelgen

Bild aus der 1960er Jahre-Reihe: die Mode der 60er.

Was wir erreichen wollen

Wir von Media4Care haben es uns zum Ziel gemacht, mit unseren Tablets (Betreuer- & Senioren Tablet) und den darauf zu findenden Inhalten einen wirklichen Mehrwert für die ältere Generation zu schaffen.

Deshalb wurden die Inhalte gemeinsam mit Senioren, aber auch mit deren Angehörigen und Pflegenden entwickelt. Denn das Tablet soll sowohl zur Unterstützung in der Pflege dienen, als auch von den Senioren selbst als Bereicherung in ihrem Alltag genutzt werden können. Aus dieser Zusammenarbeit hat sich ein breites Spektrum an Themen ergeben, die sich heute auf dem Tablet befinden und durch regelmäßige Updates ständig weiterentwickelt und angepasst werden.

Neben dem einfachen Zugang zum Internet ist es möglich, über das Senioren-Tablet per Video zu telefonieren sowie Nachrichten zu verschicken. Ergänzend bietet das Tablet durch Musik, Filme und verschiedene Spiele die Möglichkeit zur Unterhaltung, die sowohl alleine als auch in der Gruppe wahrgenommen werden können. Alle Angebote sind auch für Menschen mit einer Demenz nutzbar und können unterstützend in deren Pflege und der Aktivierung wirken.

Die Bereiche Sport, Märchen, Welt der Tiere und Jahrzehnte zählen dabei beispielsweise zu den gebotenen Themen. Der Aufbau und die konkreten Inhalte der Jahrzehnte-Reihe werden im folgenden vorgestellt.

Bleib fit im Kopf – in jedem Alter!

Bei wem ruft der Duft von Lebkuchengewürz und Tannenzweigen keine Erinnerungen an den kindlichen Zauber der Weihnachtszeit hervor? Und wer kennt nicht das bittersüße Ziehen im Brustkorb wenn der Song, der einen beim ersten Herzschmerz begleitet hat, im Radio läuft?

Wir verknüpfen Erfahrungen und Situationen mit den unterschiedlichsten Sinneswahrnehmungen – seien es Gerüche, Geräusche oder bestimmte Bilder. Anhand dieser können wir vergangene Momente wieder heraufbeschwören und uns in sie zurückversetzen. Dass wir im Laufe des Lebens auch Dinge vergessen ist normal, sozusagen ein Schutzmechanismus des Gehirns, um sich vor Überlastung zu schützen.

Das Erinnern ruft aber nicht nur alte Gefühle in uns wach, sondern hat auch eine positive Wirkung auf das Gehirn. Denn es gilt: die Teile des Gehirns, die nicht genutzt werden, gehen ein. Und das in jedem Alter! Aktivierung fürs Gehirn ist dementsprechend immer wichtig. Warum also nicht in Erinnerungen schwelgen?! Schließlich macht das auch richtig Spaß. Selbst an den ersten Herzschmerz erinnert man sich nach vielen Jahren doch irgendwie gern.

Beispiel eines Fotorätsels aus der Jahrzehnte-Reihe.
Mamma Mia! Wie könnte man die Vier vergessen?!

Aktivierung für das Gehirn

Erinnerungen können nicht nur zufällig in bestimmten Situationen hervorgerufen, sondern ausgewählte Regionen des Gehirns auch gezielt angesprochen werden. Dieses Vorgehen wird in der Pflege als Erinnerungs- oder auch Biografiearbeit bezeichnet und findet vor allem bei Demenzerkrankungen Anwendung.

Mit den verschiedenen Unterhaltungsmöglichkeiten des Senioren- und Betreuer-Tablets von Media4Care wird genau an diesem Punkt angesetzt: vielfältige Formate sollen Freude am bewussten Erinnern an bestimmte Situationen im Leben bringen und/ oder ein Stütze für die Pflegenden bieten.

Die Media4Care Jahrzehnte-Reihe

Eines dieser Formate ist die Jahrzehnte-Reihe. Damit es nicht langweilig wird, gibt es für den Inhalt des Tablets alle drei Monate ein Update und so sind auf der aktuellen Version der Software Inhalte zu drei Jahrzehnten zu finden: 1950er, 60er und 70er Jahre. Beim nächsten Update folgt die nächste und letzte Reihe – natürlich die 80er Jahre!

Die Jahrzehnte-Reihen beinhalten jeweils vier verschiedene Themenblöcke: „Alltagsleben“, „Typisch …“, „Politik“ und „Prominente“. Innerhalb dieser vier Themen kann man sich wiederum zwischen unterschiedlichen Spielen und Rätseln entscheiden.

Klickt man beispielsweise auf das „Bilderbuch“ kann sich der Tabletnutzer durch vielfältige Eindrücke in das jeweilige Jahrzehnt zurückversetzen lassen. So ruft vielleicht die abgebildete Persil-Werbung auf der Hauswand Erinnerungen an die Kindheit in den 50er Jahren hervor oder die typische Mode der 60er Jahre an die eigene Jugend.

Beim Fotorätsel wird´s schon etwas kniffliger, denn hier gibt es nicht nur Bilder zu sehen, sondern auch Fragen dazu zu beantworten. Wer ist auf dem Bild zu sehen – ist es John F. Kennedy oder Dwight D. Eisenhower?

Auch das Texträtsel ist etwas für Fortgeschrittene. Dabei handelt es sich um ein Quiz, bei dem Fragen zum jeweiligen Themenblock beantwortet werden müssen. Welche Schrift wurde in den 60er Jahren noch an der Schule unterrichtet? Oder: Wer sang in den 70er Jahren zusammen mit Roy Black den Song „Schön ist es auf der Welt zu sein“?

Tja, alles Dinge, die die „Jungen von heute“ wohl kaum noch kennen, die bei den Älteren jedoch gewiss einige schöne Erinnerungen hervorrufen.

Zu guter Letzt sorgen „Kurioses und Wissenswertes“ für Abwechslung und Erheiterung in der Jahrzehnte-Reihe des Tablets.

Beispiel für ein Texträtsel aus der Jahrzehnte-Reihe.
Bei den Texträtseln wird es schon etwas kniffliger.

Hinweise zur Erinnerungsarbeit 

Das Wichtige bei der Erinnerungs- oder Biografiearbeit bei Menschen mit und ohne Demenz ist ganz klar, dass sie Spaß machen soll. Natürlich darf nicht außer Acht gelassen werden, dass unbeabsichtigt auch mal schlechte Erinnerungen hochkommen können. 

Hier gilt es in jeder Situation Verständnis zu zeigen und die betroffene Person zu beruhigen. Nicht immer ist dies nur negativ, denn auch daraus können sich neue Gesprächsthemen ergeben und das Gehirn weiter angeregt werden.

Es gibt zahlreiche professionelle Webseiten, auf denen man sich zu diesem Thema und zur Erinnerungsarbeit insbesondere mit demenziell veränderten Personen umfangreich informieren kann. Ein Beispiel dafür ist die Homepage der deutschen Alzheimer Gesellschaft.

Gedächtnistraining & Gehirnfitness

Gedächtnistraining im Allgemeinen kann auf unterschiedlichste Art und Weise in jedem Alter betrieben werden. Neben der Erinnerungsarbeit können beispielsweise auch Übungen in Verbindung mit körperlicher Aktivität dafür genutzt werden. Man spricht dann von Gehirn-Fitnesstraining. Das ist insbesondere interessant, weil dabei beide Gehirnhälften stimuliert werden.  Genau wie bei Kindern verhält es sich auch im höheren Alter: spielerisch lernt es sich am besten! Einen ausführlichen Beitrag zu Spielen für Senioren finden Sie hier auf unserem Blog.

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