Media4Care Allgemeines Ambient Assisted Living (AAL) - Die Zukunftsstadt Ulm

Ambient Assisted Living (AAL) – Die Zukunftsstadt Ulm

Ambient Assisted Living

Damit unsere Zukunft eine Zukunft hat, braucht es innovative Ideen und Lösungen. Ambient Assisted Living (AAL) ist hier auf dem Vormarsch.
Als junges Start-up setzen auch wir uns täglich dafür ein und entwickeln digitale Hilfsmittel für Senioren mit Demenz. Auch, wenn wir damit einen speziellen Fokus setzen, ist unser Anliegen doch größer, denn wir möchten die drängenden Herausforderungen der Zukunft positiv mitgestalten. Umso mehr freut es uns, dass das Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) das Förderprogramm „Smart Cities made in Germany“  ins Leben gerufen hat. Deutschlandweit sind 13 Kommunen, unter anderem Ulm, Teil dieses Zukunftsprojektes. Erfahren Sie hier, was das bedeutet und warum auch Media4Care die Ehre hat dabei zu sein.  

Was macht Ulm zur Zukunftsstadt?
Im Zuge des Förderprogramms des BMI „Smart Cities made in Germany“ hat auch Ulm sich dazu verpflichtet, mit den Menschen vor Ort ihre digitale Zukunft zu gestalten. Dazu werden integrierte Smart-City-Strategie für die Bereiche Mobilität, Zusammenleben, Umwelt/Energie, Bildung, Handel, Kultur und Verwaltung entwickelt. Gleichzeitig soll eine leistungsfähige digitale Infrastruktur geschaffen werden. Unter dem Motto “Zukunftsstadt Ulm 2030” wurden und werden viele unterschiedliche Aktionen ins Leben gerufen. Zum Beispiel wurde gemeinsam mit der Agaplesion Bethesda Klinik für Geriatrie in Ulm eine ambient assisted living (AAL) Musterwohnung eingerichtet. Hier wird Senioren und Angehörigen die Möglichkeit gegeben, digitale Alltagshelfer kennenzulernen und diese auch auszuprobieren. In diesem Zusammenhang wurde im November 2020 der Wettbewerb “daheim dank digital” ins Leben gerufen. Bewerben durfte sich, wer Produkte entwickelt, die es älteren Menschen ermöglichen, länger ein unabhängiges Leben im eigenen Zuhause zu führen. Eine tolle Chance, die auch wir uns natürlich nicht entgehen ließen. Zu unsere großen Freude konnten wir mit unserem Senioren Tablet den ersten Platz belegt. Besonders begeistert hat die Fachjury die leichte Handhabung, sowie die Kombination aus Kontaktoptionen zu Angehörigen und/oder Pflegepersonal sowie die effektiven Spiele fürs tägliche Gedächtnistraining.

Unser Senioren Tablet gehört ab jetzt zur Einrichtung der AAL-Musterwohnung.
Das Forschungsteam um Prof. Dr. med. Michael Denkinger zeigt auf 55 qm eine Vielzahl von Beispielen, wie einfach digitale und technische Alltagshelfer in bestehende Wohnsituationen älterer Menschen integriert werden können. Neben unserem Senior Tablet wurden acht weitere innovative Produkte ausgewählt, die nun Besuchern in der Wohnung vorgestellt werden. 

Den zweiten Platz erzielte die Lindera GmbH, mit ihrer App, über die ältere Menschen ihr Sturzrisiko anhand eines Videos des eigenen Gangbildes analysieren können und Vorschläge zur Vorbeugung erhalten.


Dritter Sieger wurde das Produkt HuPS24-Safety: ein Smart Home Notrufgerät, das über verschiedene Schnittstellen mit dem Internet kommuniziert. Stürzt zum Beispiel eine Person, werden alle elektrischen Geräte, die die Kommunikation zur Hausnotrufzentrale stören könnten, automatisch abgeschaltet. Geschieht das Unglück in der Nacht, schaltet sich automatisch die Wohnungsbeleuchtung ein.

Alle Infos zu den insgesamt neun favorisierten Produkten erhalten Sie hier.

Digitalisierung – die Zukunft der Stadt?
Viele Städte stehen vor großen strukturellen, gesellschaftlichen und demografischen Veränderungen. Echte Herausforderungen für die Stadtentwicklung, aber auch neue Chancen für digitale Lösungen. Dabei zieht sich das Thema Nachhaltigkeit in allen sozialen, ökonomischen und ökologischen Dimensionen wie ein roter Faden durch alle Handlungsfelder.
Ulm, als schnell wachsende Stadt, ist deshalb ein idealer Forschungsraum. Das Tolle an dem Projekt „Smart Cities made in Germany“ ist aus aus unserer Sicht, die Involvierung aller Bürger. Jeder kann sich ehrenamtlich mit Tat und Idee einbringen. Gemeinschaft schafft Zukunft, einen Ansatz den wir sehr unterstützen. Die besten Ideen entstehen doch immer im Leben und in der Interaktion mit Menschen. Auch unser Gründer ist nur durch seine ganz persönliche Erfahrung und dem drängenden Wunsch, seinem an Demenz erkrankten Großvater zu helfen, auf die Idee des Senior Tablets gekommen. Zur Realisierung brauchte es natürlich die unterschiedlichsten Experten. So auch in Ulm, hier werden ebenfalls Wissenschaftler involviert, die die Ideen auf ein solides Fundament setzen. 

Ulm4CleverCity – das smart city-Projekt.
Mit dem Projekt „Ulm4CleverCity“ möchte Ulm zu einer modernen, umweltbewussten Stadt werden. Die Stadt nutzt die Vorschläge und Impulse der Bürger, um ihre Strategie auf dem Weg zur Smart City festzulegen und ab 2022 in verschiedenen Stadt-Quartieren digitale Anwendungen zu testen. Bei einer Online-Veranstaltung diskutierten Bürgerinnen und Bürgern an den Bildschirmen über aktuelle Projekte und lieferten viele Ideen für ihr Ulm der Zukunft.

Sollten auch Sie von der “Zukunftsstadt Ulm 2030” so begeistert sein wie wir, können Sie sich auf der Seite zukunftsstadt-ulm.de einen Überblick über alle aktuellen Projekte, Aktionen und Fortschritte machen. Viel Spaß!

Quellen:
https://www.zukunftsstadt-ulm.de/
https://www.zukunftsstadt-ulm.de/dialoge/eine-musterwohnung-fuer-aal-im-bethesda
https://www.ulm.de/leben-in-ulm/digitale-stadt/ulm4clevercity
https://www.media4care.de/blog/presse/dank-apps-und-sensoren-bleiben-senioren-selbststaendig/

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